„Die Kirche im Dorf lassen“ oder „nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen“

„Die Straßenverkehrsordnung gilt für alle Länder“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer am 27. August 2014 in Kiel bei einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses zur strittigen „Anmeldung von Radtouren“. Er zitierte dazu die seit 2008 unverändert bestehenden Regelungen der StVO sowie der Verwaltungsvorschrift und betonte, das „gilt in der ganzen Republik!“

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Bessere Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern in der Bahn?

Unser Mitglied Andreas Teegen hat bei der LVS (= Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein, neuer Name NAH.SH) angefragt, ob eine bessere und kostengünstigere Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern in der Bahn möglich sei. Eine Zusammenfassung des Antwortschreibens der LVS lesen Sie im folgenden Text.

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Mängelradtour in Mölln

Zum Begrüßungsfoto schien noch die Sonne, doch dann strömte der Regen. Trotzdem kamen am Sonntag, 7. September, etwa 30 Radlerinnen und Radler zur ersten „Mängelradtour“, die von Mölln nach Ratzeburg führen sollte. Eingeladen hatte die Ortsgruppe Mölln und Umgebung des ADFC. Mit dabei war auch Möllns Bürgermeister Jan Wiegels, selbst langjähriges ADFC-Mitglied. In Ratzeburg wurde die Gruppe von Bürgervorsteher Ottfried Feußner empfangen, um über die Anliegen der Radfahrer zu sprechen.

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Wie entstehen eigentlich Schlaglöcher? Teil 2: Schlaglöcher auf asphaltierten Wegen

Bild 1

In der letzten Ausgabe der PETT MAN SÜLM ging es um die Entstehung von Schlaglöchern auf Wegen mit wassergebundenem Belag (Schotter). Der folgende Text beschäftigt sich mit der Entstehung von Schlaglöchern auf Asphaltdecken. Auch hier gilt: Freispruch für die Radfahrer, sie sind mit ihrem Fahrrad zu leicht, um einen Weg beschädigen oder gar zerstören zu können.

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Besuch in der Fahrradhauptstadt des Nordens

Wer es gewohnt ist, auf schmalen und holperigen Radwegen unterwegs zu sein, der erlebt einen Kulturschock, wenn es ihn mit seinem Fahrrad einmal nach Kopenhagen verschlagen sollte. Kopenhagen teilt sich mit Amsterdam den Ruf als Welthauptstadt des Fahrrades - und das zu Recht!

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Felgenkiller vor dem Rathaus – her mit der Flex!

Felgenkiller Typ "Strassenbahnschiene"

Alle Gemeinden und Städte wollen heute fahrradfreundlich sein. Ihre Visitenkarte, das Rathaus, sagt oft das Gegenteil aus. Bei meiner Vorfahrt zum Ortstermin in Ellerau begrüßte mich ein Fahrradständer des Typs „Felgenkiller“. Die Dame vom Bauhof versprach, für Abhilfe zu sorgen. Vierzehn Tage später hatte ich noch einmal einen Termin beim Bürgermeister. Er schien sich ein klein wenig zu schämen und versprach neue Ständer.

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01.03.2015 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Erlaubnispflicht für Radtouren in Schleswig-Holstein?

Keine Radtouren mehr im selbsternannten Fahrradland?

Ein heftiger Sturm wurde losgetreten, als bekannt wurde, dass es in Schleswig-Holstein seit Jahren eine Erlaubnispflicht für Radtouren gibt. Zumindest für solche, die Bundes- oder Landesstraßen berühren. Diese ist die Folge einer Auslegung des StVO-Paragraphen 29 und der dazu gehörenden Verwaltungsvorschrift, die so nur in Schleswig-Holstein praktiziert wird.

 

Sie betrifft nicht nur den ADFC, sondern alle anderen Personen oder Organisationen, die Radtouren anbieten. Der ADFC Schleswig-Holstein hat alles unternommen, um dieses Problem zu klären und Rechtssicherheit herzustellen. PETT MAN SÜLM berichtet über den aktuellen Stand der Dinge.

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01.03.2015 von Torben Frank (Kommentare: 0)

Genehmigungspflicht für Radtouren – eine absurde Forderung

Kopschütteln erregt bundesweit eine Rechtsauffassung des schleswig-holsteinischen Verkehrsministeriums zu Radtouren. Die Umsetzung von Verkehrsrecht ist Ländersache, daher bedürfen verkehrsrechtliche Verordnungen wie die Straßenverkehrsordnung auch der Zustimmung durch den Bundesrat.

 

Das Landesverkehrsministerium erachtet es für notwendig, dass geführte Radtouren auf Landes- und Bundesstraßen angemeldet werden müssen. Für die Anmeldung einer Radtour wird seitens der zuständigen Kreisverwaltung ein Entgelt von rund 50 € erhoben. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich, wenn der Radweg der Landes- oder Bundesstraße benutzt würde. Wie absurd diese Haltung ist, soll hier aufgezeigt werden.

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01.03.2015 von Rainer Aichele (Kommentare: 0)

„Die Kirche im Dorf lassen“ oder „nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen“

„Die Straßenverkehrsordnung gilt für alle Länder“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer am 27. August 2014 in Kiel bei einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses zur strittigen „Anmeldung von Radtouren“. Er zitierte dazu die seit 2008 unverändert bestehenden Regelungen der StVO sowie der Verwaltungsvorschrift und betonte, das „gilt in der ganzen Republik!“

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01.03.2015 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Fotowettbewerb: Der härteste Winterradler oder die härteste Winterradlerin!

Fehlt nur noch das Fahrrad: PETT MAN SÜLM - Redakteur Frank Spatzier härtet sich ab

Sind norddeutsche Radlerinnen und Radler wirklich härter? Wir glauben, sie sind es! Um den Beweis anzutreten, rufen wir zu einem Fotowettbewerb auf. Die Redaktion der PETT MAN SÜLM wird die besten Fotos auswählen und in der nächsten Ausgabe veröffentlichen. Der härteste Radler oder die härteste Radlerin von allen Einsendern erhält zudem ein Dynamo Rücklicht „TOPLIGHT Line plus“ von Busch + Müller.

 

Wie es funktioniert? Inspirieren lassen, Foto machen und einsenden an redaktion@pettmansuelm.de. Einsendeschluss ist der 31. März 2015, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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01.03.2015 von Andreas Teegen (Kommentare: 0)

Bessere Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern in der Bahn?

Unser Mitglied Andreas Teegen hat bei der LVS (= Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein, neuer Name NAH.SH) angefragt, ob eine bessere und kostengünstigere Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern in der Bahn möglich sei. Eine Zusammenfassung des Antwortschreibens der LVS lesen Sie im folgenden Text.

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01.03.2015 von Michael Jaekel (Kommentare: 0)

Mängelradtour in Mölln

Zum Begrüßungsfoto schien noch die Sonne, doch dann strömte der Regen. Trotzdem kamen am Sonntag, 7. September, etwa 30 Radlerinnen und Radler zur ersten „Mängelradtour“, die von Mölln nach Ratzeburg führen sollte. Eingeladen hatte die Ortsgruppe Mölln und Umgebung des ADFC. Mit dabei war auch Möllns Bürgermeister Jan Wiegels, selbst langjähriges ADFC-Mitglied. In Ratzeburg wurde die Gruppe von Bürgervorsteher Ottfried Feußner empfangen, um über die Anliegen der Radfahrer zu sprechen.

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01.03.2015 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Editorial aus Heft 1/2015: Die Zeichen der Zeit verschlafen?

Wie fahrradfreundlich ist Schleswig-Holstein? Gerade jetzt, am Beginn eines neuen Jahres, lässt sich diese Frage im Rückblick gut beantworten. Besonders augenfällig waren da die Radwege. Ihr Zustand: Oft marode bis katastrophal. Doch saniert wird kaum. Auf Wurzelaufbrüche und Schlaglöcher reagiert man lieber mit dem Hinweisschild „Achtung Radwegschäden.“ oder gar „Radfahrer absteigen.“ Darüber ärgern sich Einheimische wie Touristen.

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01.03.2015 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Wie entstehen eigentlich Schlaglöcher? Teil 2: Schlaglöcher auf asphaltierten Wegen

Bild 1

In der letzten Ausgabe der PETT MAN SÜLM ging es um die Entstehung von Schlaglöchern auf Wegen mit wassergebundenem Belag (Schotter). Der folgende Text beschäftigt sich mit der Entstehung von Schlaglöchern auf Asphaltdecken. Auch hier gilt: Freispruch für die Radfahrer, sie sind mit ihrem Fahrrad zu leicht, um einen Weg beschädigen oder gar zerstören zu können.

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01.03.2015 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Leserbriefe aus Heft 1/2015

Leserbriefe von Martin Emmler (Bonn) und Nicole Crivitz zu den Themen "Autofreie Radreise" sowie zur Rezension des Buches "Richtig sitzen - Locker Rad fahren." Ein weiterer Beitrag befasst sich mit Bushaltestellen, die an Radwegen zu Ärgernissen für Radfahrerinnen und Radfahrer werden.

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01.03.2015 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Besuch in der Fahrradhauptstadt des Nordens

Wer es gewohnt ist, auf schmalen und holperigen Radwegen unterwegs zu sein, der erlebt einen Kulturschock, wenn es ihn mit seinem Fahrrad einmal nach Kopenhagen verschlagen sollte. Kopenhagen teilt sich mit Amsterdam den Ruf als Welthauptstadt des Fahrrades - und das zu Recht!

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